
Ein spektakulärer Start in den Tag
Die Nacht war angenehm ruhig, und wir haben so gut geschlafen, dass wir die Ankunft des Kreuzfahrtschiffs Anthem of the Seas fast verpasst hätten. Beim Blick aus dem Fenster wurde uns jedoch klar, dass der beeindruckende Koloss mit seinen 347 Metern Länge, 41,4 Metern Breite und einem Tiefgang von 8,8 Metern heute Morgen in Geiranger angekommen war. Obwohl das Schiff nicht das größte seiner Art ist, beeindruckt es mit seiner Kapazität von bis zu 4900 Passagieren und fügt sich majestätisch in die Landschaft des Fjords ein.

Drohnenaufnahmen und die Fahrt zum Flydalsjuvet
Nach einem gemütlichen Kaffee machten wir uns auf den Weg, um unsere Drohne für atemberaubende Bilder des Kreuzfahrtschiffs zu nutzen. Während der Passagiere allmählich von Bord gingen, verließen wir Geiranger und suchten einen geeigneten Platz für unsere Drohne. Am Flydalsjuvet, einem der bekanntesten Aussichtspunkte, fanden wir glücklicherweise einen Parkplatz. Trotz der windigen Bedingungen mussten wir auf Drohnenaufnahmen verzichten und nutzten stattdessen unsere Kamera, um die beeindruckende Aussicht auf das Fjord festzuhalten.

Schneebedeckte Landschaften und Drohnenabenteuer
Unser Weg führte uns weiter bergauf über eine schmale Straße. Schon bald erblickten wir die ersten Schneefelder und traumhafte Wasserfälle. Kurz vor dem höchsten Punkt der Strecke beschlossen wir, die Drohne erneut steigen zu lassen. Die ersten Meter verliefen problemlos, bis wir auf Radfahrer stießen. Die Drohne blieb plötzlich stehen, und das Bildsignal brach ab. Es war eine stressige Situation, doch nach einigen Anpassungen konnten wir wieder ein Signal empfangen und die Drohne sicher zurückholen.

Der Geiranger Skywalk – Ein unvergessliches Erlebnis
Unsere Reise setzte sich fort, bis wir den Geiranger Skywalk erreichten. Auf 1500 Metern Höhe angekommen, wurden wir mit einer atemberaubenden Aussicht belohnt. Auch wenn die Temperatur bei nur 4 Grad Celsius recht frisch war, entschädigte uns der beeindruckende Ausblick für die Kälte. Da wir uns nicht trauten, die Drohne erneut steigen zu lassen, nutzten wir die Insta 360 X3 mit einem 3 Meter langen Selfie-Stick, um großartige Aufnahmen zu machen. In der Beschreibung findet ihr einen Amazon-Link zu dieser Kamera, die uns wirklich begeistert hat.

Ein spannender Ausklang und ein wenig Enttäuschung
Unser Abenteuer setzte sich fort, als wir bergab fuhren und an zugefrorenen Seen vorbeikamen. Auf der RV 15 ließen wir die Drohne erneut steigen, und diesmal verlief alles problemlos. Der Weg führte uns zur E6, wo wir in der Hoffnung, Elche im Dovrefjell zu sehen, hinauffuhren. Leider blieb unser Wunsch unerfüllt, und wir vergaßen auch, Aufnahmen zu machen.
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